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Gastroenterologie –
Endoskopie

Wichtige Erkrankungen im oberen Gastrointestinaltrakt sind seitens des Magens/Dünndarms die Gastritis, das Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür sowie die Refluxösophagitis (Entzündung der Speiseröhre mit Sodbrennen). Diagnostisch wird bei derartigen Beschwerden eine Gastro-Duodenoskopie durchgeführt, nicht zuletzt, um auch bösartige Erkrankungen zu erkennen.

Seitens des Dickdarms ist die Krebsfrüherkennung (Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung bei Männern und Frauen, wenn NichtraucherIn) wichtig, weitere Erkrankungen sind Entzündungen des Darms z.B. die Colitis (CED), Divertikulitis oder Hämorrhoidalbeschwerden.

Diagnostisch wird eine Darmspiegelung (Koloskopie) durchgeführt. Die sogenannte Vorsorgekoloskopie ist für jeden Österreicher ab dem 50. Lebensjahr empfehlenswert und dient der Krebsfrüherkennung. Bei Risikosituationen wird dieser Zeitpunkt auf das 40. Lebensjahr vorverlegt (familiäres Dickdarmkrebsrisiko).

Als Ordination sind wir für diese Untersuchung zertifiziert: www.krebshilfe.net , www.oeggh.at

Seitens der parenchymatösen Oberbauchorgane (Leber, Bauchspeicheldrüse, Milz, Gefäße, usw.) stellen Ultraschall (Sonographie) und Labordiagnostik eine Basisuntersuchung dar. Krankheiten wie Hepatitis, Leberzirrhose, Stoffwechselerkrankungen der Leber, Bauchspeicheldrüsenentzündung und Bauchspeicheldrüsentumore, Erkrankungen des blutbildenden Systems mit Milzvergrößerung und Lymphknoten können damit abgeklärt werden.

Magenspiegelung

Eine Gastro-Duodenoskopie (Magen- und Dünndarmspiegelung) wird bei V.a. Erkrankungen des Magens und Dünndarms durchgeführt. Die häufigsten Erkrankungen von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm sind Entzündungen, hier gibt es sehr bewährte und effektive medikamentöse Therapien. Routinemäßig wird eine Helicobacter pylori Diagnostik durchgeführt. Dieses Bakterium ist eine Hauptursache für Magen- und Darmgeschwüre und sollte, da es auch eine Vorstufe für Krebs darstellt, behandelt werden.

In unserer Praxis wird die Gastroskopie wahlweise in einer Sedierung mit Midazolam (Dormicum®) oder Propofol® durchgeführt, im Rachenraum wird ein Lokalanästhetikum verwendet. Gerätetechnisch können wir Sie mit einer hochauflösenden HD-Endoskopie untersuchen und haben aktuell die bestmögliche technische Ausstattung für diese Untersuchung. Je nach Befund werden Gewebsmaterialien (Biopsien) entnommen.

Für die Untersuchung ist es wichtig, dass vor der Untersuchung idealerweise eine Nüchternperiode von 12 Stunden eingehalten wird, eine klare Flüssigkeit wie Tee oder Wasser kann bis spätestens 4 Stunden vor der Untersuchung in kleinen Mengen eingenommen werden.

Beachten Sie bitte, dass bei Durchführung einer Sedierung das Lenken von Kraftfahrzeugen nach der Untersuchung für 24 Stunden nicht möglich ist (am besten abholen lassen oder zumindest ein Taxi)

Darmspiegelung

Eine Koloskopie (Darmspiegelung) wird bei Bauchschmerzen unklarer Genese sowie Stuhlunregelmäßigkeiten oder Auffälligkeiten im Stuhl (z.B. Blut) durchgeführt. In diesen Situationen sollte insbesondere zwecks Krebsdiagnostik eine Untersuchung durchgeführt werden.

Routinemäßig wird in Österreich ab dem 50. Lebensjahr eine Vorsorgekoloskopie empfohlen. Angesichts der Bedeutung dieser Erkrankung wurde dies von den Krankenkassen als wichtige Vorsorgeuntersuchung implementiert. Diese sollte bei unauffälligem Befund im 7 – 10 Jahresrhythmus durchgeführt werden. Bei erhöhtem familiärem Darmkrebsrisiko sollte die Untersuchung bereits im 40. Lebensjahr alle 5 Jahre durchgeführt werden.

Bei krankhaften Befunden (z.B. Polypen, …) richtet sich das Untersuchungsintervall nach dem Befund.

In unserer Praxis wird die Koloskopie als sogenannte „sanfte Koloskopie“ durchgeführt. Es bedeutet für Sie, dass Sie während der Untersuchung eine Analgosedierung (Schmerzstillung und Betäubung) erhalten und während der Untersuchung schlafen. Bei gutem technischem Können, welches wir Ihnen anbieten können, ist eine Koloskopie eine gefahrlose und schmerzlose Untersuchung. Kleine Polypen können in der Erstuntersuchung entfernt werden, sollten sich größere oder krebsverdächtige Polypen finden, wird eine Entfernung in der Regel an dafür spezialisierten Krankenhausabteilungen durchgeführt. Dies wird nach der Untersuchung für Sie organisiert.

Wie in der Gastroskopie verwenden wir in unserer Praxis hochauflösende HD-Endoskope, die hinsichtlich diagnostischer Kriterien eine hohe Sicherheit bieten.

Als Ordination sind wir für diese Untersuchung zertifiziert:

www.krebshilfe.net
www.oeggh.at

 

Sonographie

Die Sonographie oder Ultraschalluntersuchung des Bauches stellt eine Standarddiagnostik in der Gastroenterologie dar, sie ist schmerzlos und wird in der Regel am nüchternen Patienten durchgeführt. Mit der Sonographie können Lebererkrankungen, Gallenblasen- und Gallengangserkrankungen, Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse oder anderer innerer Organe festgestellt werden.

Mit der Sonographie des Oberbauches wird zumeist auch das Retroperitoneum, also jener Bereich, wo die Nieren und harnableitenden Organe beheimatet sind, untersucht. Auch sie können unklare Bauchschmerzen oder Flankenschmerzen hervorrufen. Eine Untersuchung des Unterbauches und kleinen Beckens lässt sich ebenfalls per Ultraschall durchführen. Ergänzend sollte bei Frauen eine regelmäßige gynäkologische Kontrolle mit Ultraschall und bei Männern eine urologische Kontrolle durchgeführt werden.

Lebererkrankungen

Die Leber ist eine unserer zentralen Stoffwechseldrüsen. Eine Basisdiagnostik umfasst Untersuchungen des Blutes (Laboruntersuchungen) sowie einen Ultraschall des Bauches. Je nach Befunden können weitere Untersuchungen des Leber- und Gallengangsystems sowie eine Gastroduodenoskopie nötig werden.

Häufige Erkrankungen der Leber sind Entzündungen z.B. durch Viren wie bei Hepatitis B und Hepatitis C. Die Leber ist aber auch ein Organ, welches auf Fehlernährung und Giftstoffe erkrankt, wie dies z.B. zu reichlichem Alkoholkonsum erfolgt. Das Endstadium entzündlicher Lebererkrankungen ist die Leberzirrhose, in deren Verlauf es auch zum Auftreten eines Leberzellkarzinoms kommen kann.

Bei unklar erhöhten Leberwerten ist es auch wichtig angeborene und erworbene Stoffwechselerkrankungen der Leber frühzeitig zu erkennen, um sie rechtzeitig behandeln zu können.